Qualität kommt nicht von ungefähr,
sondern von ganz genau
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Qualität kommt nicht von ungefähr,
sondern von ganz genau

Der Glaser und sein Handwerk

Zunächst dachte man Glas sei eine Art Metall. Da man es mit großer Hitze und Feuer schmelzen kann. Glas entsteht bei einer Temperatur von ca. 1500 Grad. Der Hauptteil des Glases besteht aus Quarzsand, Soda und diversen anderen Materialien. Bis die Glasschmelze auf ca. 500 Grad abgekühlt ist, kann man sie noch formen, zum Beispiel mit Glaspfeifen um daraus Gläser, Vasen oder andere Glas-Dekorationsstücke zu erzeugen.

Es war eine Gruppe von Phönizien, die am Mittelmeer im heutigen Libanon, eher zufällig das Glas erfand. Am Lagerfeuer sollten diese Quarz und Sand ins Feuer geworfen haben, bis sich eine schmelzig formbare Masse entwickelte. Leider weiß man nicht mehr über diese Geschichte und es gibt auch, mangels Überlieferungen, einige Kritiker.

Beweise in Form von Glas-Kunst gibt es jedoch von den Ägyptern, die die Verarbeitung des Glases immer weiter entwickelten. Im römischen Reich übernahm dann natürlich, wie so viel Werkstoffe, die Römer das Glas. Bis dahin hatte man einfach Stroh als „Scheiben“ benutzt. In den Maueröffnungen stopfte man einfach so viel Stroh rein, dass noch Licht ins Haus kam. Dies war also gleichzeitig die Wärmedämmung, die noch Tageslicht in die Stuben brachte und man könnte außerdem noch durch das Stroh nach außen sehen. Die Römer nahmen natürlich das Glas überall mit hin, und so kam es dann auch im 9. Jahrhundert nach Europa. Die ersten „Glaser“ waren Mönche, die bunte Glasfenster für Kloster und Kirchen herstellten. Aus Glas-Kunst wurde nun ein Material, das für den Hausbau genauso wichtig war wie die Steine oder der Lehm selbst. Die Kirchendiener erfanden immer mehr Werkzeuge zur Bearbeitung des Glases und waren wahre Meister des Handwerks. Ihr Heiliger Schutzpatron war der Heilige St. Lukas, der an Handwerkskunst selbst sehr interessiert war. Sein größtes Werk war das Gemälde der „lieblichen allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria“. Und auch heute noch ist der heilige St. Lukas der Schutzpatron des Glaserhandwerks.

Durch die Weiterentwicklung des Kunst- und Bauglases ist der Handwerksberuf Glaser heute sehr vielseitig. Die Ausbildung zum/r Glas/in dauert drei Jahre. Hierbei gliedert sich die Ausbildung in zwei Fachrichtungen, zum einen Fenster- und Glasfassadenbau, zum anderen Verglasung und Glasbau. Ein Glaser kann nicht nur Fenster und Türen einbauen oder und reparieren, der Glaser kann auch Glas schleifen veredeln und Möbel aus Glas bauen. Immer beliebter wird Glas auch im Interieur verwendet. Als Duschwand, Küchenrückwand oder Ganzglastür steigert hier das Glas den Wert der Immobilie und bringt ein Stück Luxus ins Heim.




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